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Sonntag, 8. Juni 2014

Ihnen gebührt Ehre

Standing Ovations für Sanitäter, Sicherheitsdienste, Bild- und Tontechniker, den Bischoff-Verlag und vier Logistiker beim Abschlusskonzert des IKT in der Olympiahalle. Das musste mal getan werden!

Abschlusskonzert

Das Gospelprojekt aus Mitteldeutschland begeisterte schon beim EJT 2009 und hat sogar eine CD produziert. Drei Chöre, ein Orchester und eine Band gehören dazu und gestalten heute das Abschlusskonzert des 1. Internationalen Kirchentages in der Münchner Olympiahalle. Schon als zweiter Programmpunkt erklingt der EJT-Song "Come to my Jesus", womit das Gospelprojekt einen Nerv beim Publikum trifft, das es sich nicht nehmen lässt, aufzustehen, mitzusingen und zu tanzen. Die drei Dirigenten führen durch das Konzert mit Songs, die mitreißen. Als Highlight kann man den "Remix" aus Bachfuge, Worship "Sing your praise to the Lord" und das allen bekannte "Lobe den Herren" nennen. Das kreative Mash-up begeistert alle und bringt den Teilnehmern des Projekts Standing Ovations ein.
Zugaben fordert das Publikum schon, bevor das Programm überhaupt sein Ende erreicht hat. "Der Hallenwart sagte, die Zugaben kommen gleich - aber wir sind noch gar nicht mit dem Programm fertig!", beschwert sich einer der Dirigenten und bedankt sich gleichzeitig für die großartige Stimmung mit fantastischen Publikum.



Because I'm happy

Mit ungewöhnlichen, aber allseits nur zu gut bekannten Klängen beginnt das Offene Singen in der Olympiahalle. Ein Video zeigt fröhliche IKT-Besucher beim Tanzen zu "Happy" von Pharrell Williams. 
Kaum setzen Dirigent Gerrit Junge und Pianist Sigi Hänger einen Fuß auf die Bühne, bezeugt das Publikum mit Jubel seine Lust auf Singen.
"Wer zählen kann, ist klar im Vorteil. Ihr müsst einfach bis... Ach keine Ahnung!"
"Da waren schon viele richtige Töne dabei."
"Bei Musik wird's nicht immer nur spannend, wenn's laut ist. Lieber leiser und dann zusammen."
"Aufeinander zu hören ist eine christliche 
Tugend, die können wir hier mal ausprobieren."
"Nur ich versinge mich ab und zu mal, das ist aber gar nicht schlimm, lasst euch da nicht rausbringen - deshalb bin ich auch Dirigient geworden."
"Ich versteh wirklich schon ganz viel von den Worten!"
"Neee find ich nicht gut, stop, find ich nicht gut."
"Ihr seid Klasse, ich möchte euch alle morgen Abend zur Chorprobe in meine Gemeinde einladen! - Ohje, ich glaub das passt nicht... Ach, morgen ist gar keine Probe, na sooo ein Pech."


Samstag, 7. Juni 2014

(upd) Reich Gottes von Pater Anselm Grün

Gedankenschnipsel

"In der Sehnsucht nach Gott ist schon Gott"

"Vergebung reinigt unser Miteinander, dann kann Gott in uns wirken."

"Wenn Gott in ihnen herrscht sind sie frei."

Am Ende ruft er zu einem Ritual auf. Wir kreuzen die Arme vor der Brust und betet zu Gott. Stille in der großen Halle. Selbst der Lärm aus dem Umlauf scheint sich zu reduzieren. Jedenfalls ist er nicht mehr so wahrnehmbar. Konzentration auf das Wesentliche: Das Reich Gottes in uns. Und er betet für Gottes Nähe, "sei über uns, um uns und in uns".

Intermezzo mit Vocadeo

Wer nach der Podiumsdiskussion nicht sofort aus der Olympiahalle flüchtete, erlebte mitreißende 15 Minuten mit dem Dresdner Kammerchor "Vocadeo", der ein Programm aus NAK-bewährtem und Neuem, Solostücken und Gospel bot. Obwohl sie in kleiner Besetzung auftraten, konnten sie unter Dirigent Matthias Doetz und mit Jan Hausdorf am Flügel doch die 12.000-Mann/Frau-Halle füllen. Deren viele bisher leere Plätze finden langsam wieder Besitzer, die für Pater Anselm Grüns Vortrag "Das Reich Gottes in uns und unter uns" in die Ränge strömen. Danach gibts Aussicht auf Crêpes bei hoffentlich nicht zu langer Schlange!


Freitag, 6. Juni 2014

Nicht nur alte Freunde

Gerade durfte ich das Wiedersehen des Bischofs i.R. Krause mit all den russischen Aposteln, Bischöfen, anderen Amtsträgern und ihren Frauen miterleben. Kaum aus dem Bus gestiegen, trafen Apostel Aktschurin, Bastrikow, Gamow, Lasarjew, Malyschew, Bischof Ljan, Grho und Hanajew einen ihrer wichtigsten Impulsgeber. 258 Reisen unternahm der Bischof in seiner Amtszeit gen Osten und ich kann aus Erfahrung sagen, dass ihm die vielen liebevollen Begegnungen und Erlebnisse dort etwas fehlen. 
"Es war für mich eine sehr überraschende Fügung, dass ich genau die Männer dort traf, mit denen ich viele Jahre zusammenarbeiten durfte." - Bischof i.R. Krause

Nun bin ich der Masse gefolgt - ja ich geb's zu - und sitze der Einfachheit halber in der Olympiahalle, um Dr. Kiefer bei seinem Vortrag zum Reich Gottes zuzuhören. Gerade eilen ständig Fragesteller aus dem Publikum zur Bühne (und das ist eine beachtliche Strecke bei der Größe der Halle), weil keine Mikrofone zur Verfügung stehen. Es gibt immer einen Weg!


Das Reich Gottes

Reinhard Kiefer, Theologe in der Neuapostolischen Kirche International, referiert über "Das Reich Gottes". Nach einem kurzen Impulsvortrag über die theologische Bedeutung gibt er Gelegenheit, Fragen zu stellen. Technische Probleme mit dem Mikrofon? Dann wird die Frage doch einfach nach vorn zur Bühne gebracht. Sie gibt Gelegenheit, das Reich Gottes noch einmal in den unterschiedlichen Zeiten zu erklären: "Reich Gottes ist etwas, das wir heute erleben können, auch am Kirchentag", so Priester Reinhard Kiefer. Aber natürlich sei es auch zukünftig zu deuten: Das Reich Gottes wird in der neuen Schöpfung seine vollständige Verwirklichung bekommen. "Da ist Gemeinschaft zu Gott und untereinander nicht mehr gestört." "Jeder Christ ist Zeuge Jesu Christi", da könne man sich nicht einfach so raus halten.

Biotechnologie und Kirche - Update

Seit einer halben Stunde auf dem Olympiagelände und gleich der erste Vortrag. Und dann auch gleich ein kontroverses und hochwissenschaftliches, aber total spannendes Thema. 

Es geht um die Bekämpfung von Krankheiten bis hin zu Designerbabys. Ein interessiertes Publikum hört gebannt dem doch recht wissenschaftlichen Vortrag zu. 

Update:
Kerngedanke des Vortrags: Das Wichtigste ist die Achtung des menschlichen Lebens.  Wird das beachtet, bietet sich ne große Möglichkeit,  den Menschen zu helfen.
Weitere Erkenntnis: Die Kirche hat bisher mehr Stellungnahmen abgegeben, als ich wusste...


Was ist jetzt eigentlich mit dem Schuhkarton?

Diese Frage hallte letzten Montag durch den Raum, in dem sich die Öffi's der Gemeinde Berlin-Prenzlauer Berg trafen. Hektik... Hatte man den Karton immer wieder verschoben.

Aber nun ist er doch in München. Und findet seinen Platz neben beinahe 600 anderen in großen Stahlregalen. Die Gemeinde Dorstadt hatte im Internet dazu aufgerufen, in Anlehnung an die bekannte Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" diese diesmal mit Gemeindespezifika zu füllen. Nun organisieren grün gekleidete Helfer vor Ort den Austausch in der Olympiahalle. Neben dem Stand der Regenbogen-NAK und mit direkter Sicht auf die große Halle, in der gerade ein Vortrag zum Thema "Gottesbild im Wandel".